Beschreibung
Pelletbrennstoffe (oder Pellets) sind Biokraftstoffe aus komprimierter organischer Substanz oder Biomasse.[1] Pellets können aus einer von fünf allgemeinen Biomassekategorien hergestellt werden: Industrieabfälle und Nebenprodukte, Lebensmittelabfälle, landwirtschaftliche Rückstände, Energiepflanzen und Rohholz.[2]
Holzpellets sind die gebräuchlichste Art von Pelletbrennstoff und werden in der Regel aus gepresstem Sägemehl[3] und ähnlichen Industrieabfällen aus der Holzverarbeitung, der Herstellung von Holzprodukten und Möbeln sowie aus dem Baugewerbe hergestellt.[
Weitere Industrieabfallquellen sind leere Fruchtstände, Palmkernschalen, Kokosnussschalen sowie Baumkronen und Äste, die bei der Holzernte abgeworfen werden.
Sogenannte „schwarze Pellets“ werden aus Biomasse hergestellt, die so veredelt wird, dass sie Steinkohle ähnelt, und wurden für den Einsatz in bestehenden Kohlekraftwerken entwickelt.
Pellets werden nach Heizwert, Feuchtigkeits- und Aschegehalt sowie Abmessungen kategorisiert. Sie eignen sich als Brennstoff für die Stromerzeugung, gewerbliche und private Heizung sowie zum Kochen. Pellets sind extrem dicht und können mit einem geringen Feuchtigkeitsgehalt (unter 10 %) hergestellt werden, wodurch sie mit sehr hoher Verbrennungseffizienz verbrannt werden können.
Holzpellets für den nichtindustriellen Gebrauch haben einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von 1–4 cm. Neben dieser Art von Holzpellets sind auch Industriepellets erhältlich. Die Qualität von Industriepellets ist minderwertig; sie haben einen Durchmesser von 6, 8 oder 10 mm; ihr Aschegehalt kann über 3 % liegen. Die mechanische Haltbarkeit spielt keine Rolle. Für den normalen und effizienten Betrieb kleinerer Heizkessel wird die Verwendung von standardisierten und zertifizierten Pellets empfohlen.












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